Projekte


Mittels unserer Kooperationspartner wird das Gelehrte mit der Praxis verbunden. Durch verschiedene Projekte wird für unsere Studierenden ein direkter Bezug zur Realität geschaffen. Dabei arbeiten wir eng mit verschiedenen Praxispartnern zusammen.

Für unsere Forschungsprojekte und Kooperationen sind wir stets offen für kompetente Praxispartner.


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Wir freuen uns über jede neue Möglichkeit, unsere Lehre in die reale Anwendung übertragen zu können!

Erfahren Sie mehr zu den Projekten:

Der Begriff Mobilität hat in den naturwissenschaftlichen Disziplinen unterschiedliche Bedeutungen. In der Wirtschaft ist Mobilität die Fähigkeit eines Einzelnen oder einer Gruppe, seinen wirtschaftlichen Status in Bezug auf Einkommen und Vermögen innerhalb seines Lebens oder zwischen den Generationen zu verbessern. In Informationssystemen und in der Informatik wird Mobilität für das Konzept des Mobile Computing verwendet, bei dem ein Computer während des normalen Gebrauchs von einer Person transportiert wird. Logistik schafft durch den Aufbau von Logistiknetzwerken die Infrastruktur für die Mobilität von Menschen und Gütern. Elektromobilität ist aus technischer Sicht eine der heutigen Lösungen, um den Bedarf an Energieressourcen und die Umweltbelastung zu verringern. Darüber hinaus ist Mobilität für die Stadtplanung die entscheidende Frage, wie die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse optimiert und verschiedene Verkehrssysteme miteinander verbunden werden können.

Am 6.12.2021 ist das ERP Labor an der FHWS Austragungsort der MIGW Konferenz. Ziel der Konferenz ist es, ein interdisziplinäres Forum für den Gedankenaustausch zwischen Praktikern und Forschern über die verschiedenen Arten der Mobilität in einer globalisierten Welt zu bieten, das sowohl nationale als auch auf internationale Themen fokussiert.

Kooperationspartner: MIGW 

Projektleitung: Prof. Dr. Alexander Dobhan

Die Digitalisierung der Produktion steht bei vielen Unternehmen auf der strategischen Agenda. Von Pilotversuchen bis hin zur Komplettumstellung auf digitale Prozesse finden sich in mittelständischen Unternehmen Projekte, die Produktionsabläufe durch „IoT“ und „smarte Lösungen“ zu optimieren.  Gerade im Umfeld innovativer, cloudbasierter IoT-Lösungen und SmartFactories gewinnt mit den technischen Innovationen einhergehend das Thema der „IT-Security“ eine herausragender Bedeutung. Oftmals steht zu Beginn eines IoT-Projekts die Funktionalität im Blickfeld und die Absicherung der Systeme ist zweitrangig bzw. wird gänzlich außer Acht gelassen.

Aus diesem Grund soll im Rahmen dieses Projektseminars der Fokus auf die „IT Security im Umfeld von IoT-Lösungen“ gesetzt werden und im Rahmen einer Studie eruiert werden, ob und in welchem Umfang mittelständische Unternehmen aktuell IoT-Lösungen einsetzen und die Frage beleuchtet werden, inwiefern diese Ihre Lösungen absichern. Mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden soll dabei untersucht werden, inwiefern IoT-Lösungen in mittelständischen Unternehmen bereits implementiert sind und insbesondere, in welchem Umfang das Thema IT-Sicherheit für IoT-Lösungen im Blickfeld ist. Die Ergebnisse der Studie sollen letztendlich einen Beitrag leisten, Nutzende und Entscheidungstragende innerhalb mittelständischer Unternehmen für das Thema „IT-Security im Umfeld von produktionsnahen IoT-Lösungen“ zu sensibilisieren und die erforderliche Awareness zu schaffen.  Partner des Projekts ist die netcos GmbH - ein IT-Dienstleister aus München, der mittelständische Unternehmen zu aktuellen IT-Themen u.a. zur IT-Sicherheit professionell berät. 

Kooperationspartner: netcos GmbH
Projektleitung: Johannes Beckert

Der digitale Wandel in Industrie und Hochschulen - mit dieser Herausforderung befasst sich nicht nur die Wirtschaft, sondern vor allem auch die Hochschulen als Ausbildungsstätten für die zukünftigen Know-How-Trägerinnen und -Träger. War es vor wenigen Jahren noch üblich, den Lernstoff in Form von Folienpräsentationen an die Studierenden zu vermitteln, fordert die immer größer werdende Komplexität der digitalen Welt neue Ansätze in der Lehre. Ein Fachbereich alleine stößt hierbei schnell an seine Grenzen. Um diesem Umstand gerecht zu werden, hat sich die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt mit ihrem Leitmotiv „vernetzt“ deutlich positioniert. Ein gelungenes Beispiel für die Umsetzung dieses Leitmotivs, so Prof. Dr. Alexander Dobhan, sei die Entwicklung eines durchgängig digitalisierten Demonstrators, um das omnipräsente Thema „Digitalisierung“ für die Lehre und Schulung von Firmenressourcen greif- und erlebbar zu machen. 

Projektleitung: Lars Eberhard

Innerhalb des Projektes wurde die Anbindung von Rasperry Pis an das ERP-System MS Dynamics NAV realisiert. Dabei wurden Sensorwerte des IoT Gerätes extrahiert und in Geschäftsprozesse des ERP Systems eingebunden. Die Middleware Lobster_data, übernahm dabei das notwendige Datenmapping und die Datenaggregation für die Integration in das ERP-System. 

Kooperationspartner: Lobster GmbH

Projektleitung: Hani Alyones, Prof. Dr. Alexander Dobhan

Ziel war es, die Aufträge im eigens entwickelten Konfigurator der c-Factory mit der Auftragsanlage im SAP S/4HANA zu koppeln. Hierbei wurde als Integrationsplattform die Middleware Lobster_data eingesetzt.

Kooperationspartner: Lobster GmbH

Projektleitung: Jan Senner

Egal ob in Supply-Chains der Lebensmittelindustrie oder während des Einsatzes medizinischer Geräte – Potenziale für den Einsatz von Sensoren und die digitale Integration der damit erfassten Daten herrschen nahezu überall vor, aber gerade in den Life-Science-Branchen liegen die Vorteile auf der Hand. Weniger verdorbene Lebensmittel, eine höhere Geräteverfügbarkeit, genauere Informationen für die Kunden. Eine wichtige Kundeninformation stellt die Lieferzeit dar. Diese hängt von der Entfernung des Kunden, dem bewegten Transportmittel und externen Faktoren wie Stauzeiten etc. ab. Die Berücksichtigung all dieser Faktoren in den Stamm- oder Bewegungsdaten ist schwierig, was zu ungenauen Lieferzeiten führt. Hier können Machine-Learning-Modelle Abhilfe schaffen. Im Zuge des Projekts wurden in einer Microsoft-Umbebung (MS Azure, MS Dynamics F&O) für den Microsoft-Dienstleister SYCOR YES neuronale Netze zur Prognose der Lieferzeit auf Basis von ERP-Internen und Externen unabhängigen Varialben geschaffen und so das Potenzial der KI-basierten Prognose von Lieferzeiten aufgezeigt. Im Zuge eines weiteren Show-Cases, der sich auf die Life-Science-Branche mit den Hauptkunden der Sycor Yes GmbH bezieht, wurden Daten von Temperatur- und Rotationssensoren zunächst erfasst, extrahiert und dann an die Cloud-Plattform Microsoft Azure gesendet. Dort erfolgte dann die Analyse und Speicherung der Daten. Führt die Datenanalyse zur Erkennung eines Problems wird über einen individuell programmierten Web Service automatisch eine Aktion im Micro-soft-ERP-System angestoßen. Mit Hilfe dieser Beispielumgebung können die Möglichkeiten und Potenziale durch den Einsatz von Sensortechnologien veranschaulicht werden. 

Kooperationspartner: Sycor Yes GmbH
Projektleitung: Prof. Dr. Alexander Dobhan

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Prototypens zur Untersuchung der Potenziale der kamerabasierter Objekterkennung im Umfeld von ERP Systemen. Der Prototyp soll sowohl die Erkennung von Qualitätsmängel als auch die Initiierung von Bestandsbuchungen im Behältermanagement beinhaltet. Im Forschungsprojekt werden sowohl die technologischen Voraussetzungen als auch vor allem die Integration in Planungssysteme – dem Hauptfokus des ERP-Labors – und die daraus resultierenden Potenziale untersucht.

Kooperationspartner: sprintBOX GmbH
Projektleitung: Prof. Dr. Alexander Dobhan, Hani Alyones

In Industrie und Handel zieht  die Digitalisierung mehr und mehr ein. Unternehmen, welche Internet-Bestellungen schnell und effizient abwickeln können, haben einen eindeutigen Vorteil - insbesondere in Zeiten, in denen auch der B2C Sektor immer mehr auf den Versand von Verbrauchsgütern durch breit aufgestellte Logistikunternehmen setzt. Als Teil der „Internet of Things“-Technologie steht der Begriff Industrie 4.0 oder Smart Factory für die 4. industrielle Revolution und beschreibt die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion und Logistik. Ein zentraler Aspekt ist das „Top Floor to Shop Floor”-Konzept, bei dem die Integration der sogenannten End-to-End Geschäftsprozesse über die ERP Ebene bis in die Beschaffung, die Produktion und den Versand reicht. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die „vertikale Integration“ von Systemen des Shop-Floors mit dem Warenwirtschafts-oder ERP-System, um die Prozesse digital und ohne Medienbrüche über alle Ebenen der IT durchzuführen. Die GPIO Solutions GmbH bietet Assemble by Light®, Pick-by-Light  und Put-by-Light Lösungen an, mit deren Hilfe eine die Warenkommissionierung und Fertigung einfacher gestaltet werden kann. In derartigen Systemen werden die Lagerfachkräfte mittels einer optischen Benutzerführung bei der Ein- und der Auslagerung von Artikeln sowie beim Fertigungsprozess (Assemble) geführt und unterstützt. Im Zuge der Kooperation wurden beispielhafte Assemble by Light®  und Pick-by-Light  Prozesse definiert. Dabei wurden die Prozesse mittels unterschiedlicher Technologie-Komponenten umgesetzt. Die Schnittstelle zwischen dem System von GPIO Solutions und SAP S/4HANA wurde auf betriebswirtschaftlicher Ebene festgelegt und Folgeaktivitäten im SAP S/4HANA definiert. Die implementierten Systemumgebungen wurden im Betrieb genommen und ein entsprechendes Benutzerhandbuch sowie eine Systemdokumentation mit substantiellen Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Systemlandschaft erstellt.

Kooperationspartner: GPIO Solutions
Projektleitung: Jan Senner

Ziel des Projekts war, die Anbindung eines Sewio Indoor Positioning Systems an das ERP-System MS Dynamics NAV. Beide Systeme wurden dabei mit Hilfe der Datenaustauschplattform Lobster integriert. Mit Hilfe des Indoor-Positionierungssystems wurde der aktuelle Bearbeitungsstandort der Artikels innerhalb der Werkhalle lokalisiert und damit der aktuelle Prozessvorgang innerhalb des ERP Systems identifiziert und aktualisiert – so wird z.B. sobald ein Bearbeitungsvorgang abgeschlossen wurde, dies anhand der Positionsänderung erkannt, und die weiteren Prozessschritte im ERP System ausgelöst bzw. Stati aktualisiert.

Kooperationspartner: Lobster GmbH, Sewio Indoor Positioning Systems
Projektleitung: Hani Alyones

Im Projekt "Optimierung von Prozessen und Werkzeugmaschinen durch Bereitstellung, Analyse und Soll-Ist-Vergleich von Produktionsdaten" (OBerA) werden metallverarbeitende Unternehmen aus dem Mittelstand aus Franken bei der Digitalisierung ihrer Systemlandschaft unterstützt. Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden durch Echtzeittransparenz in die Lage versetzt, valide Entscheidungen für ihre Prozesse zu treffen und in das tägliche Abweichungsmanagement und die Produktivitätsarbeit einzubinden. Durch die Berücksichtigung von System- und Datenheterogenitäten werden Lösungen für ein flexibles, universelles Prozesssteuerungs- und Analysesystem entwickelt und bereitgestellt. Dies sind wesentliche Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit der KMU der Metallbearbeitung. 

Projektleitung: Lars Eberhard, Prof. Dr. Alexander Dobhan

Internet of Things, Digital Sibbling oder BigData Analytics – das alles sind Schlagworte der Digitalisierung, mit denen  Studierende im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) spätestens in ihrem Berufsleben in Berührung kommen werden. Um der hohen Bedeutung von Digitalisierungskompetenz auch in der Lehre gerecht zu werden, wurde in Kooperation mit der Karl Pfestorf GmbH, der KLT Hummel Plastic, der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) und der Professur für Wirtschaftspädagogik der Universität Bamberg der Kurs „Digital Transformation and ERP Systems“ in deutscher und englischen Version entwickelt. Der Inhalt des Kurses bezieht sich auf die veränderten Automatisierungs- und Digitalisierungsmöglichkeiten rund um die kaufmännisch-technischen Geschäftsprozesse wie etwa der Produktionsplanung oder der Auftragsabwicklung. Verschiedene Enterprise-Ressource-Planning (ERP)-Systeme bilden dabei den Ankerpunkt innerhalb des Kurses, von dem aus aktuelle Themenstellungen wie „IoT“, „Cloud Technologien“ oder „Mobile ERP“ als praktische Fallstudien Anwendung finden. Das Kurskonzept integriert technologische Anforderungen und pädagogische Konzepte (wie z.B. Blooms Taxononmy, Problembased Learning, Peer Coaching, selbstorganisierte Lehre, Anchored Instructions und Reality Learning) und findet komplett virtuell statt.

Kooperationspartner: Karl Pfestorf GmbH, KLT Hummel Plastic, Universität Bamberg, Virtuelle Hochschule Bayern (vhb)

Projektleitung: Johannes Beckert

Als Teil der „Internet of Things“ Technologie steht der Begriff Industrie 4.0 oder Smart Factory für die 4. industrielle Revolution und beschreibt die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion.
Zentrale Aspekte sind das „Top Floor to Shop Floor” sowie das „Shop Floor to Top Floor“ Konzept bei denen eine bidirektionale Integration der sogenannten End-to-End Geschäftsprozesse zwischen der ERP Ebene und der Fertigungsebene implementiert wird.
Im Rahmen eines Projektseminars konnte das ERP/SAP-Labor in Zusammenarbeit mit dem Projektteam der c-Factory um Herrn Prof. Dr.-Ing. Bunsen einen ersten Entwurf für die Implementierung einer Smart Factory realisieren. Die Studenten konnten die wichtigsten Geschäftsprozesse und Stammdaten für eine Anbindung der c-factory an eine SAP ERP System identifizieren und dokumentieren. Im nächsten Schritt wurden die benötigten Objekte der Fertigungsumgebung der c-factory (Shop Floor) im SAP ERP in Form von Stammdaten, wie Arbeitsplätzen, Kostenstellen, Leistungsarten, etc. abgebildet.  Das Produkt der c-factory, ein Modell eines Pick-ups, und seine einzelnen Baugruppen und Komponenten wurden im SAP ERP mittels verschiedener Materialarten und Stücklisten, sowie den entsprechenden Arbeitsplänen erfasst. Eine besondere Herausforderung stellten dabei, die verschiedenen Konfigurationsvarianten des Pick-ups dar. Final wurden die Geschäftsprozesse der c-factory in den Bereichen Materialwirtschaft, Vertrieb und Produktion im SAP ERP System (Top Floor) implementiert und getestet. Im Ausblick des Projektseminars konnten wichtige Integrationspunkte mit einem Anbindungskonzept ausgearbeitet werden.
Mit diesem Projektseminar konnte für das c-factory Projekt zusammen mit dem ERP/SAP-Labor ein guter Schritt in Richtung Industrie 4.0 Implementierung mit SAP ERP gemacht werden. Und es geht weiter …

Projektleitung: Jan Senner

Egal ob in Supply Chains der Lebensmittelindustrie oder während des Einsatzes medizinischer Geräte – Potenziale für den Einsatz von Sensoren und die digitale Integration der damit erfassten Daten herrschen nahezu überall vor, aber gerade in den Life-Science-Branchen liegen die Vorteile auf der Hand. Weniger verdorbene Lebensmittel, eine höhere Geräteverfügbarkeit, etc. 

Um diese Potenziale den Kunden zu veranschaulichen, setzt die YES GmbH als Anbieter von IT-Lösungen im Microsoft-Umfeld Show-Cases ein. Ein solcher wurde zusammen mit dem ERP-Labor an der FHWS entwickelt. Im Zuge des Show Cases, der sich auf die Life Science Branche bezieht, wurden Daten von Temperatur- und Rotationssensoren zunächst erfasst, extrahiert und dann an die Cloud-Plattform Microsoft Azure gesendet. Dort erfolgte dann die Analyse und Speicherung der Daten. Führt die Datenanalyse zur Erkennung eines Problems wird über einen individuell programmierten Web Service automatisch eine Aktion im Micro-soft-ERP-System angestoßen. Mit Hilfe dieser Beispielumgebung können die Möglichkeiten und Potenziale durch den Einsatz von Sensortechnologien veranschaulicht werden. 

Kooperationspartner: Yes GmbH
Projektleitung: Prof. Dr. Alexander Dobhan

Im Rahmen des Studierendenaustausches mit der Universität Auburn (Alabama, USA) haben fünf Studierende in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen YAVEON, einem Anbieter des ERP-Systems "Microsoft Navision" die Aufgabe gestellt bekommen, eine IoT-Umgebung aufzubauen (Internet of Things). Das bedeutet im Allgemeinen, die Vernetzung von Dingen jeglicher Art in ein universelles Netzwerk.

In diesem Fall sollten mit Hilfe von Raspberry Pi´s, Messdaten von verschiedenen Sensoren, eingelesen werden. Diese Daten sollten dann in einer Cloud gespeichert werden, wovon sie dann durch Power Bi, einem Tool das die cloudbasierte Analyse ermöglicht, verarbeitet werden. Im letzten Schritt sollten dann die ausgewerteten Daten an das ERP-System NAV von Microsoft weitergeleitet werden.

Optional war dann die Rückführung der ausgewerteten Daten an die Raspberry Pi´s, so dass falls notwendig eine automatische Korrektur statt findet.

Das Projektseminar wurde von Herrn Prof. Dr. Marcus Schulz geleitet. Betreut wurden die Austauschstudierende von Prof. Dr. Elke Stadelmann. Damit die Studenten nicht komplett alleine da standen, bekamen sie neben der Hilfe durch YVEON auch Unterstützung seitens des ERP-Labores.

Sechs Wochen arbeiteten die Studierenden an ihrem Projekt, wobei die meiste Zeit dabei im ERP Lab zugebracht wurde.

Das Ergebnis wurde anschließend in Form von Messeständen an der Fachhochschule in Schweinfurt präsentiert.

Näheres dazu finden Sie im Pressebericht zum Austausch der Auburn-Studierenden.

Eindrücke über die Zusammenarbeit gibt es in dem Video Auburn University, Germany Summer Program

Kooperationspartner: Yaveon GmbH
Projektleitung: Prof. Dr. Alexander Dobhan, Johannes Beckert
Leitung des Projektseminars: Prof. Dr. Marcus Schulz
Betreuung der Austauschstudierenden: Prof. Dr. Elke Stadelmann

Zwischenpräsentation Auburn-ProjektStudierende aus Auburn bei der Arbeit am ProjektEndpräsentation Projekt Auburn

Unter dem Projekttitel „CAD/ERP-Kopplung - ein wichtiger Baustein in der heutigen Geschäftsprozesswelt“ wurde in Kooperation mit der QBUILD-Software eine CAD-ERP-Integration realisiert.

Das Projekt umfasst die Konzeptionierung, Implementierung und Dokumentation der CAD-Integration und schloss mit der Entwicklung eines auf der Installation basierendem Testszenario, welches die grundlegenden Prozesse - vom entwickelten CAD-Modell bis hin zur ERP-Integration - abdeckt. 

Anhand des Livesystems wurde dabei demonstriert, wie mit Hilfe einer Integrationsplattform eine enge Kopplung von CAD- und ERP-System bewerkstelligt werden kann. Die eingesetzte Integrationsplattform war dabei offen für weitere ERP-Systeme u.a.

  • Oracle,
  • Sage,
  • SAP,
  • Microsoft AX,
  • Nav,
  • PLEX,
  • INFOR

und verband diese mit CAD-Entwicklungsumgebungen wie

  • SOLIDWORKS,
  • CATIA,
  • AutoCAD,
  • Inventor, 
  • Pro-E,
  • Creo,
  • Solid Edge,
  • NX,
  • Mentor Graphics,
  • Altium Designer

Kooperationspartner: Epicor Software Deutschland GmbH, QBuild Software 
Projektleitung: Johannes Beckert

ERP Systeme sind aus produzierenden Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig zählen ERP Systeme zu den komplexesten Anwendungen in Betrieben überhaupt. Die Schere zwischen der erhofften Effizienzsteigerung der betrieblichen Abläufe und den mit dem Einsatz der Systeme erforderlichen betrieblichen Aufwendungen wird stetig größer. Die Abhängigkeit zu Systemhäusern mit ihren Spezialisten steigt mit dem Ergebnis, dass externe ERP Berater und ERP Fachleute horrende Tagessätze verlangen. Die aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaat Bayerns geförderte Weiterbildungsmaßnahme „ERP-Manager/in“ beseitigt diesen Kompetenzmangel und zeigt Mittel und Wege für Unternehmen auf, ERP-Systeme richtig zu analysieren, Verbesserungspotentiale zu identifizieren und auf Basis eines selbst erstellten „Best-Practice-Benchmarks“ gezielt zu optimieren.

Weitere Informationen zum ERP-Manager finden Sie in der zugehörigen Pressemeldung.

Kooperationspartner: TGZ Würzburg

Projektleitung: Johannes Beckert

Die Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem aus Studierende bestehende Motorsportteams weltweit einsitzige Rennwagen im Wettbewerb konstruieren und fertigen.

Im Umfeld dieses Konstruktionswettbewerbs galt es die Potentiale eines ERP-Systems zu nutzen, um u.a. schnellere und fundierte Entscheidungen bzgl. Auslastung, Termine und Kosten zu ermöglichen. Das heißt es sollte eine betriebswirtschaftliche und ingenieurmäßige Abbildung eines Rennwagens realisiert werden.

Im Allgemeinen dienen Enterprise Resource Planning Systeme der Abbildung aller laufender Geschäftsprozesse in einem Unternehmen und decken damit nahezu alle Bereiche wie die

  • Beschaffung,
  • Produktion, 
  • Vertrieb,
  • der Logistik,
  • dem Personalwesen sowie
  • dem Finanz- und Rechnungswesen ab.

Ziel des Einsatzes von ERP-Systemen in Unternehmen ist damit die effiziente und transparente Gestaltung und Steuerung von Geschäftsprozessen, wodurch ein schneller, aktueller und flexibler Zugriff auf die Unternehmensdaten als Single Point of Truth besteht.

In Analogie hierzu wurde nach der Analyse und Konzeption ein ERP System implementiert und u.a. zur Produktionsplanung und Kostenkalkulation (Plan & Ist) erfolgreich im Wettbewerb eingesetzt.

Kooperationspartner: Bookman Engineering GmbH
Projektleitung: Johannes Beckert

Aufgrund der geringen Anpassungsfähigkeit, der am Markt vorhandener ERP-Systeme und im Verhältnis zur nutzbaren Leistung unangemessen hohen Kosten, verwendet das betreute Unternehmern (Boockman Engineering GmbH) bislang eine eigenentwickelte Softwarelösung, die im Kern auf ein veraltetes Framework setzte.

In der Vergangenheit hatte sich diese Lösung bewährt, sollte aber wegen mangelnder Kompatibilität und technischen Unterstützung ersetzt werden.

Ziel des Projektes war daher zunächst die protypische Abbildung der vorhandenen Unternehmensstruktur und -prozesse in einer am Markt bewährten, flexiblen ERP-Lösung und der darauf folgende Umstieg auf diese durch Use Cases validierte Lösung.

Kooperationspartner: Portable Intelligence Inc.
Projektleitung: Johannes Beckert

Im Rahmen des Projektes wurde die ERP-Penetration, die Kosten- und die Nutzenstruktur in Form einer empirischen Studie für den Wirtschaftsraum Mainfranken erfasst und analysiert.

Als Datenbasis wurden Manager zum Einsatz, Kosten und Nutzen der unternehmenseigenen ERP-Systems befragt und Rückschlüsse u.a. auf die ERP-Zufriedenheit getroffen.

Die Befragung wurde in Form einer Primärdatenerhebung durchgeführt. Hierzu wurde ein wissenschaftlicher Fragebogen erstellt und die Erhebung in Form von Interviews durchgeführt.

Kooperationspartner: Weigel Hochdrucktechnik GmbH & Co.KG
Projektleitung: Johannes Beckert

Der Einsatz einer mobilen Barcoding-Lösung im ERP-Umfeld steigert die Produktivität in Unternehmen.

Heute tragen in Deutschland rund 80 Prozent aller Artikel eine codierte Nummer. Die Balken (Barcodes) sind ein von Scanner lesbarer Format der 8- oder 13-stelligen „European Article Number“ (EAN). Diese Nummer vereinfachen die Logistik, sowohl für Hersteller als auch für Händler.

Für produzierende Unternehmen gibt es klare Vorteile für den Einsatz mobiler Barcodelösungen gegenüber der manuellen Verwaltung. Die Datenerfassung mit dem mobilen Endgerät geschieht direkt am Werkstück und ist durch den digitalisierten Lesevorgang schneller als das menschliche Auge. Gleichzeitig ergibt sich eine sehr viel niedrige Fehlerquote.

Das Projekt umfasste die Analyse und Integration des Barcoding Frameworks RF+ von Portable Intelligence (Canada) im Umfeld einer Infor-ERP-Lösung. Technisch setzte die nachfolgende Implementierung auf einen W-LAN fähiges mobiles Endgerät der Firma Motorola auf.  

Geschäftsprozesse sind der Kern eines Unternehmens. Sie definieren das Leistungsvermögen, die Flexibilität und die Agilität, mit der Unternehmen gegen Ihre Wettbewerber am Markt antreten.

Die Erfassung und das Management von Geschäftsprozessen ermöglicht gezielt Schwachstellen zu identifizieren, zu eliminieren oder durch effizientere Prozesse zu substituieren und damit das Unternehmen zu stärken. Eine detaillierte Analyse und Dokumentation der internen Unternehmensprozesse ist zudem die Grundlage für die Softwareauswahl und Anpassung von ERP Systemen.

Im Rahmen des Projektes wurden die After-Sales-Prozesse eines mittelständischen Unternehmens (Hidden Champion im Bereich Hochdruckwasserstrahlsysteme) mit Hilfe der Modellierungsmethode SOM und BMPN visualisiert, analysiert und Optimierungspotential mit dem Ziel die Kundenzufriedenheit sowie firmenintern die Profitabilität weiter zu steigern, aufgezeigt.

Auf Basis einer detaillierten Prozessanalyse wurden die Abläufe im Bereich Instanthaltung mit dem Ziel der Transparenzschaffung und Effizienzsteigerung beleuchtet.

Als betriebswirtschaftliches Anwendungssystem setzte das produzierenden Großunternehmen (BSH) auf die ERP Lösung der SAP AG, welches als zentrales System zur Datenhaltung und zur Automatisierung sowie Steuerung der betriebswirtschaftlichen Prozesse u.a. im Bereich der Auftragsabwicklung und Produktionsplanung eingesetzt wurde. 

Im Bereich der Instanthaltung herrschte die Ausgangssituation vor, dass aufgrund der geforderten Flexibilität im Konzernbereich die Planungen und Überwachung von Instandhaltungsaufträgen (17.000 pro Jahr!) auf Basis eines Dritttools (Excel) erfolgte, dessen Einsatz zwar zunächst zu Flexibilität verhalf, jedoch als Ansatz zu einer doppelten Datenhaltung, Intransparenz und zu Mehraufwand beim Abgleich durch den notwendigen Einsatz von manuellen und automatisierten Schnittstellen führte.

Prozess- und datengetrieben wurde für die Instandhaltung ein Optimierungsvorschlag unter Berücksichtigung des LEAN Gedankens und unter Berücksichtigung der vorhandenen IT Infrastruktur erarbeitet.

Kooperationspartner: Bosch Siemens Hausgeräte GmbH
Projektleitung: Johannes Beckert

Das produzierende, mittelständische Unternehmen Hummel Plastic GmbH plante die Einführung eines neuen ERP-Systems als zentrales Anwendungssystem zur Steuerung betrieblicher Prozesse.

Neben den Aufgaben der klassischen Warenwirtschaft sollen insbesondere die Produktionsplanung und das Qualitätsmanagement durch ein integriertes ERP-System elektronisch unterstützt werden.

Die Einführung eines solchen Systems soll möglichst schnell und wirtschaftlich erfolgen.

Für das Unternehmen im Bereich des Kunststoffspritzgussteilen wurde als Grundlage für die Auswahl eines neuen ERP-Systems eine IST-Analyse vorgenommen und darauf basierende ein ERP-Soll-Konzept erstellt und die prototypische Umsetzung als Test Case vorbereitet.

Das Projekt umfasst zudem die Projektplanung und Dokumentation.

Kooperationspartner: Hummel Plastic GmbH