Projekte

Mittels unserer Kooperationspartner wird das Gelehrte mit der Praxis verbunden. Durch verschiedene Projekte soll für die Studenten ein direkter Bezug zur Realität geschaffen werden. Dazu arbeiten wir eng mit verschiedenen Praxispartnern zusammen.

Erfahren Sie mehr zu den Projekten:

Projektleitung: Jan Senner

Als Teil der „Internet of Things“ Technologie steht der Begriff Industrie 4.0 oder Smart Factory für die 4. industrielle Revolution und beschreibt die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion.
Zentrale Aspekte sind das „Top Floor to Shop Floor” sowie das „Shop Floor to Top Floor“ Konzept bei denen eine bidirektionale Integration der sogenannten End-to-End Geschäftsprozesse zwischen der ERP Ebene und der Fertigungsebene implementiert wird.
Im Rahmen eines Projektseminars konnte das ERP/SAP-Labor in Zusammenarbeit mit dem Projektteam der c-Factory um Herrn Prof. Dr.-Ing. Bunsen einen ersten Entwurf für die Implementierung einer Smart Factory realisieren. Die Studenten konnten die wichtigsten Geschäftsprozesse und Stammdaten für eine Anbindung der c-factory an eine SAP ERP System identifizieren und dokumentieren. Im nächsten Schritt wurden die benötigten Objekte der Fertigungsumgebung der c-factory (Shop Floor) im SAP ERP in Form von Stammdaten, wie Arbeitsplätzen, Kostenstellen, Leistungsarten, etc. abgebildet.  Das Produkt der c-factory, ein Modell eines Pick-ups, und seine einzelnen Baugruppen und Komponenten wurden im SAP ERP mittels verschiedener Materialarten und Stücklisten, sowie den entsprechenden Arbeitsplänen erfasst. Eine besondere Herausforderung stellten dabei, die verschiedenen Konfigurationsvarianten des Pick-ups dar. Final wurden die Geschäftsprozesse der c-factory in den Bereichen Materialwirtschaft, Vertrieb und Produktion im SAP ERP System (Top Floor) implementiert und getestet. Im Ausblick des Projektseminars konnten wichtige Integrationspunkte mit einem Anbindungskonzept ausgearbeitet werden.
Mit diesem Projektseminar konnte für das c-factory Projekt zusammen mit dem ERP/SAP-Labor ein guter Schritt in Richtung Industrie 4.0 Implementierung mit SAP ERP gemacht werden. Und es geht weiter …

Egal ob in Supply Chains der Lebensmittelindustrie oder während des Einsatzes medizinischer Geräte – Potenziale für den Einsatz von Sensoren und die digitale Integration der damit er-fassten Daten herrschen nahezu überall vor, aber gerade in den Life Science Branchen liegen die Vorteile auf der Hand. Weniger verdorbene Lebensmittel, eine höhere Geräteverfügbarkeit, etc. 

Um diese Potenziale den Kunden zu veranschaulichen, setzt die YES GmbH als Anbieter von IT-Lösungen im Microsoft-Umfeld Show-Cases ein. Ein solcher wurde zusammen mit dem ERP-Labor an der FHWS entwickelt. Im Zuge des Show Cases, der sich auf die Life Science Branche bezieht, wurden Daten von Temperatur- und Rotationssensoren zunächst erfasst, extrahiert und dann an die Cloud-Plattform Microsoft Azure gesendet. Dort erfolgte dann die Analyse und Speicherung der Daten. Führt die Datenanalyse zur Erkennung eines Problems wird über einen individuell programmierten Web Service automatisch eine Aktion im Micro-soft-ERP-System angestoßen. Mit Hilfe dieser Beispielumgebung können die Möglichkeiten und Potenziale durch den Einsatz von Sensortechnologien veranschaulicht werden. 

Im Rahmen des Studierendenaustausches mit der Universität Auburn (Alabama, USA) haben fünf Studierende in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen YAVEON, einem Anbieter des ERP-Systems "Microsoft Navision" die Aufgabe gestellt bekommen, eine IoT-Umgebung aufzubauen (Internet of Things). Das bedeutet im Allgemeinen, die Vernetzung von Dingen jeglicher Art in ein universelles Netzwerk.

In diesem Fall sollten mit Hilfe von Raspberry Pi´s, Messdaten von verschiedenen Sensoren, eingelesen werden. Diese Daten sollten dann in einer Cloud gespeichert werden, wovon sie dann durch Power Bi, einem Tool das die cloudbasierte Analyse ermöglicht, verarbeitet werden. Im letzten Schritt sollten dann die ausgewerteten Daten an das ERP-System NAV von Microsoft weitergeleitet werden.

Optional war dann die Rückführung der ausgewerteten Daten an die Raspberry Pi´s, so dass falls notwendig eine automatische Korrektur statt findet.

Das Projektseminar wurde von Herrn Prof. Dr. Marcus Schulz geleitet. Betreut wurden die Austauschstudierende von Prof. Dr. Elke Stadelmann. Damit die Studenten nicht komplett alleine da standen, bekamen sie neben der Hilfe durch YVEON auch Unterstützung seitens des ERP-Labores.

Sechs Wochen arbeiteten die Studierenden an ihrem Projekt, wobei die meiste Zeit dabei im ERP Lab zugebracht wurde.

Das Ergebnis wurde anschließend in Form von Messeständen an der Fachhochschule in Schweinfurt präsentiert.

Näheres dazu finden Sie im Pressebericht zum Austausch der Auburn-Studierenden.

Eindrücke über die Zusammenarbeit gibt es in dem Video Auburn University, Germany Summer Program

Unter dem Projekttitel „CAD/ERP-Kopplung - ein wichtiger Baustein in der heutigen Geschäftsprozesswelt“ wurde in Kooperation mit der QBUILD-Software eine CAD-ERP-Integration realisiert.

Das Projekt umfasst die Konzeptionierung, Implementierung und Dokumentation der CAD-Integration und schloss mit der Entwicklung eines auf der Installation basierendem Testszenario, welches die grundlegenden Prozesse - vom entwickelten CAD-Modell bis hin zur ERP-Integration - abdeckt. 

Anhand des Livesystems wurde dabei demonstriert, wie mit Hilfe einer Integrationsplattform eine enge Kopplung von CAD- und ERP-System bewerkstelligt werden kann. Die eingesetzte Integrationsplattform war dabei offen für weitere ERP-Systeme u.a.

  • Oracle,
  • Sage,
  • SAP,
  • Microsoft AX,
  • Nav,
  • PLEX,
  • INFOR

und verband diese mit CAD-Entwicklungsumgebungen wie

  • SOLIDWORKS,
  • CATIA,
  • AutoCAD,
  • Inventor, 
  • Pro-E,
  • Creo,
  • Solid Edge,
  • NX,
  • Mentor Graphics,
  • Altium Designer.

Die Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem aus Studierende bestehende Motorsportteams weltweit einsitzige Rennwagen im Wettbewerb konstruieren und fertigen.

Im Umfeld dieses Konstruktionswettbewerbs galt es die Potentiale eines ERP-Systems zu nutzen, um u.a. schnellere und fundierte Entscheidungen bzgl. Auslastung, Termine und Kosten zu ermöglichen. Das heißt es sollte eine betriebswirtschaftliche und ingenieurmäßige Abbildung eines Rennwagens realisiert werden.

Im Allgemeinen dienen Enterprise Resource Planning Systeme der Abbildung aller laufender Geschäftsprozesse in einem Unternehmen und decken damit nahezu alle Bereiche wie die

  • Beschaffung,
  • Produktion, 
  • Vertrieb,
  • der Logistik,
  • dem Personalwesen sowie
  • dem Finanz- und Rechnungswesen ab.

Ziel des Einsatzes von ERP-Systemen in Unternehmen ist damit die effiziente und transparente Gestaltung und Steuerung von Geschäftsprozessen, wodurch ein schneller, aktueller und flexibler Zugriff auf die Unternehmensdaten als Single Point of Truth besteht.

In Analogie hierzu wurde nach der Analyse und Konzeption ein ERP System implementiert und u.a. zur Produktionsplanung und Kostenkalkulation (Plan & Ist) erfolgreich im Wettbewerb eingesetzt.

Aufgrund der geringen Anpassungsfähigkeit, der am Markt vorhandener ERP-Systeme und im Verhältnis zur nutzbaren Leistung unangemessen hohen Kosten, verwendet das betreute Unternehmern (Boockman Engineering GmbH) bislang eine eigenentwickelte Softwarelösung, die im Kern auf ein veraltetes Framework setzte.

In der Vergangenheit hatte sich diese Lösung bewährt, sollte aber wegen mangelnder Kompatibilität und technischen Unterstützung ersetzt werden.

Ziel des Projektes war daher zunächst die protypische Abbildung der vorhandenen Unternehmensstruktur und -prozesse in einer am Markt bewährten, flexiblen ERP-Lösung und der darauf folgende Umstieg auf diese durch Use Cases validierte Lösung.

Im Rahmen des Projektes wurde die ERP-Penetration, die Kosten- und die Nutzenstruktur in Form einer empirischen Studie für den Wirtschaftsraum Mainfranken erfasst und analysiert.

Als Datenbasis wurden Manager zum Einsatz, Kosten und Nutzen der unternehmenseigenen ERP-Systems befragt und Rückschlüsse u.a. auf die ERP-Zufriedenheit getroffen.

Die Befragung wurde in Form einer Primärdatenerhebung durchgeführt. Hierzu wurde ein wissenschaftlicher Fragebogen erstellt und die Erhebung in Form von Interviews durchgeführt.

Der Einsatz einer mobilen Barcoding-Lösung im ERP-Umfeld steigert die Produktivität in Unternehmen.

Heute tragen in Deutschland rund 80 Prozent aller Artikel eine codierte Nummer. Die Balken (Barcodes) sind ein von Scanner lesbarer Format der 8- oder 13-stelligen „European Article Number“ (EAN). Diese Nummer vereinfachen die Logistik, sowohl für Hersteller als auch für Händler.

Für produzierende Unternehmen gibt es klare Vorteile für den Einsatz mobiler Barcodelösungen gegenüber der manuellen Verwaltung. Die Datenerfassung mit dem mobilen Endgerät geschieht direkt am Werkstück und ist durch den digitalisierten Lesevorgang schneller als das menschliche Auge. Gleichzeitig ergibt sich eine sehr viel niedrige Fehlerquote.

Das Projekt umfasste die Analyse und Integration des Barcoding Frameworks RF+ von Portable Intelligence (Canada) im Umfeld einer Infor-ERP-Lösung. Technisch setzte die nachfolgende Implementierung auf einen W-LAN fähiges mobiles Endgerät der Firma Motorola auf.  

Geschäftsprozesse sind der Kern eines Unternehmens. Sie definieren das Leistungsvermögen, die Flexibilität und die Agilität, mit der Unternehmen gegen Ihre Wettbewerber am Markt antreten.

Die Erfassung und das Management von Geschäftsprozessen ermöglicht gezielt Schwachstellen zu identifizieren, zu eliminieren oder durch effizientere Prozesse zu substituieren und damit das Unternehmen zu stärken. Eine detaillierte Analyse und Dokumentation der internen Unternehmensprozesse ist zudem die Grundlage für die Softwareauswahl und Anpassung von ERP Systemen.

Im Rahmen des Projektes wurden die After-Sales-Prozesse eines mittelständischen Unternehmens (Hidden Champion im Bereich Hochdruckwasserstrahlsysteme) mit Hilfe der Modellierungsmethode SOM und BMPN visualisiert, analysiert und Optimierungspotential mit dem Ziel die Kundenzufriedenheit sowie firmenintern die Profitabilität weiter zu steigern, aufgezeigt.

Auf Basis einer detaillierten Prozessanalyse wurden die Abläufe im Bereich Instanthaltung mit dem Ziel der Transparenzschaffung und Effizienzsteigerung beleuchtet.

Als betriebswirtschaftliches Anwendungssystem setzte das produzierenden Großunternehmen (BSH) auf die ERP Lösung der SAP AG, welches als zentrales System zur Datenhaltung und zur Automatisierung sowie Steuerung der betriebswirtschaftlichen Prozesse u.a. im Bereich der Auftragsabwicklung und Produktionsplanung eingesetzt wurde. 

Im Bereich der Instanthaltung herrschte die Ausgangssituation vor, dass aufgrund der geforderten Flexibilität im Konzernbereich die Planungen und Überwachung von Instandhaltungsaufträgen (17.000 pro Jahr!) auf Basis eines Dritttools (Excel) erfolgte, dessen Einsatz zwar zunächst zu Flexibilität verhalf, jedoch als Ansatz zu einer doppelten Datenhaltung, Intransparenz und zu Mehraufwand beim Abgleich durch den notwendigen Einsatz von manuellen und automatisierten Schnittstellen führte.

Prozess- und datengetrieben wurde für die Instandhaltung ein Optimierungsvorschlag unter Berücksichtigung des LEAN Gedankens und unter Berücksichtigung der vorhandenen IT Infrastruktur erarbeitet.

Das produzierende, mittelständische Unternehmen Hummel Plastic GmbH plante die Einführung eines neuen ERP-Systems als zentrales Anwendungssystem zur Steuerung betrieblicher Prozesse.

Neben den Aufgaben der klassischen Warenwirtschaft sollen insbesondere die Produktionsplanung und das Qualitätsmanagement durch ein integriertes ERP-System elektronisch unterstützt werden.

Die Einführung eines solchen Systems soll möglichst schnell und wirtschaftlich erfolgen.

Für das Unternehmen im Bereich des Kunststoffspritzgussteilen wurde als Grundlage für die Auswahl eines neuen ERP-Systems eine IST-Analyse vorgenommen und darauf basierende ein ERP-Soll-Konzept erstellt und die prototypische Umsetzung als Test Case vorbereitet.

Das Projekt umfasst zudem die Projektplanung und Dokumentation.

 

 

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