Dekanat Wirtschaftsingenieurwesen

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17.03.16 |

Die Teilnehmer des FHWS SchülerCampus erlebten im ERP-Labor betriebliche Prozesse

Professor Dr. Friedrich Freiherr von Loeffelholz zeigte auf, wie Firmen Mitarbeiter, Material und Maschinen einplanen

Professor Dr. Friedrich Freiherr von Loeffelholz führte die Schüler ein in ERP-Systeme und lud sie anschließend ein, im CIP-Pool sowie im ERP-Labor selbst Planungsprozesse durchzuführen. (Fotos: FHWS/Klein)

Das zweite Thema der neunten Staffel des SchülerCampus an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt mit Professor Dr. Friedrich Freiherr von Loeffelholz von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen lautete „Gute Planung ist alles – Wie man mit ERP ein Unternehmen führt“.

Den interessierten Schülern wurde zunächst vermittelt, wie ERP Systeme, (Enterprise Ressource Planning-Systemen), von Unternehmen eingesetzt werden, ihre Planungen u.a. bezüglich Materialverfügbarkeit, Maschineneinsatz sowie Mitarbeitern übersichtlich darzustellen und optimal zu planen. Am Beispiel des Mainfranken Racing-Teams, das interdisziplinär Rennwagen aus 570 Einzelteilen konstruiert, erfuhren die SchülerCampus-Teilnehmer an einem praktischen Anwendungsfall, wofür ERP-Systeme eingesetzt werden und wie sie funktionieren.

Der Professor, Studierende sowie der wissenschaftliche Mitarbeiter Johannes Beckert luden die Schülerinnen und Schüler anschließend in den CIP-Pool sowie das ERP-Labor ein: Hier konnten sie selbst mit dem speziell in der Hochschullehre eingesetzten ERP-Cockpit die Anwendung eines solchen Systems ausprobieren und mitverfolgen, wie die Prozesse für die Planung und den Bau eines neuen Rennwagens aufgerufen und durchgeführt werden.

Am Samstag, 24. April, lädt das SchülerCampus-Team ein zum dritten Thema „Technik macht Geschichte – Werkstoffprüfung zeigt wie“ mit Professor Dr. Cord-Christoph Vogt (Fakultät Maschinenbau): Lebensstil und -standard hängt im hohen Maße von den Materialien ab, die die Menschen umgeben und die sie täglich nutzen. Feste und dauerhafte Bauwerke oder Maschinen setzten Wissen über die Werkstoffe voraus, aus denen sie hergestellt werden. Technik findet hierbei nicht im luftleeren Raum statt - daher sollte die gesellschaftliche Entwicklung nicht aus dem Auge verloren werden. Politik, Kultur und Technik stehen in unlösbarer Wechselwirkung zueinander. Diese Zusammenhänge werden mit einem Blick auf die Technikgeschichte am Beispiel `6000 Jahre Werkstoffprüfung` deutlich.“